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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Es bleibt ein Balance Akt.

Hallo liebe Leser,

in den letzten Tagen und Wochen erwische ich mich immer wieder dabei das mein Ego und meine persönlichen Gefühle überschwappen und ich mich zu doch sehr einseitigen Kommentaren hinreißen lasse. Das ganze ist sicherlich auch mit meinem Dilemma an Nikolaus verbunden. Dazu kommen Artikel der letztenzeit von einem Herrn, aus Berlin, dessen Name mit Sch beginnt und Diskussionen über die geplanten Änderungen was das Thema Unterhalt betrifft. Manche Menschen sind wirklich engstirnig und sehen nicht über ihren eigenen Tellerrand hinaus. Machen so die Anstrengungen die tatsächlich zum Wohle unserer Kinder sein könnten schlecht und sorgen dafür das die Kluft zwischen den Elternteilen nur noch größer wird. Das macht mich gelinde gesagt Wütend.

So muss ich mir tatsächlich eingestehen das es ein Balance Akt bleibt. Das ich immer wieder darauf achten muss meinen eigenen weg zu korrigieren. Denn jeder Fehl tritt kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Ich habe große Angst davor das ich auf meinem Weg der "Gewaltfreien Kommunikation" und des "Für die Kinder und nicht gegen die Ex Kämpfens" etwas falsch machen könnte.

Ein Freund hat mich allerdings darauf hingewiesen das diese Angst das verlassen meiner Komfortzone signalisiert und somit ein echter Lernprozess begonnen hat. Das macht mir Mut und bestärkt mich nur noch weiter meinen eigenen weg zu gehen. Weiterhin zu hoffen das ich eine Vorbild Funktion einnehmen kann. Anderen betroffenen Elternteilen Hoffnung spenden kann und so vielleicht dazu beitragen kann etwas zum besseren zu bewegen.

Ich möchte mich hier bei euch allen nochmals bedanken das ihr mich auf diesem Weg begleitet und mir oft mit Rat und Tat zur Seite steht.
IHR seit wirklich toll.

In diesem Sinne wünsche ich euch alles gute und sage bis zum Nächsten mal.

Daddy.

Samstag, 6. Dezember 2014

Nikolaus.

Hallo ihr Lieben,

heute ist, wie ihr alle sicher wisst, Nikolaus. Strahlende Kinderaugen, ein Ausgiebiges Frühstück mit der Familie, Ausflüge auf den Weihnachtsmarkt und Familienglück. Das sind alles Dinge die ich heute nicht habe. Für mich ist heute Freitag.
Die Dinge die ich gerade Beschrieben habe werden meine Kinder heute zwar alle haben. Aber nicht mit ihrem Vater. Versteht mich nicht Falsch. Ich freue mich für unsere Kinder. Sie sollen den Tag genießen. Auch meiner Ex-Frau und ihrem neuen Lebensgefährten wünsche ich das. Aber es ist trotzdem Traurig. Wäre es nicht schön wenn unsere Kinder, Meine Ex-Frau, Max Mustermann (wie ich ihn hier nennen möchte) und ich dies alles zusammen genießen könnten? Unser Sohn wird sich bestimmt wieder fragen;

"Warum ist Papa nicht hier?"

Beim nächsten Umgang wird diese frage sicher auf mich zukommen. Was sage ich unserem Sohn? Solche fragen zu beantworten ist eine wahnsinnige Herausforderung. Ich will sie nicht belügen. Ich will nicht negativ über Mama sprechen. Ich muss meine Gefühle raus nehmen. Ich muss an die Gefühle unserer Kinder denken. Ich muss mir bewusst sein was ich mit einer "falschen" Antwort in ihnen anrichten könnte.

Ich weiß ehrlich nicht was ich darauf sagen soll. So bitte ich nun euch um Hilfe. Was würdet ihr sagen? Bitte kommentiert diesen Beitrag und helft mir eine Antwort zu finden.

Alles Gute,
Daddy

Freitag, 5. Dezember 2014

man tau: Wie die BZ einmal die Mütterlobby fertigmachte

man tau: Wie die BZ einmal die Mütterlobby fertigmachte: „Anke Armbrust, die Frauenbeauftragte des Bezirks Treptow-Köpenick, hatte Frauen eingeladen, die im Sorgerechtsstreit um ihre Kinder in No...

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Es geht Vorran!

Hallo liebe Leser,

ich kann es selbst kaum fassen. Aber ich kann euch heute tatsächlich etwas Positives berichten. Ich kämpfe ja nun schon seit Wochen darum das meine Ex-Frau und ich wieder an den Verhandlungstisch zurück kehren. Nun hat das Familiengericht beschlossen das wir dies tun sollen. Ob es dazu kommt oder nicht wird sich zeigen. Wenn sie sich weigert kann das nur gut für mich sein. Ich jedenfalls bin gerne bereit dazu.

Das Gericht hat, denke ich, so entschieden weil Sie in ihren Schreiben behauptet sie würde gerne beim JA verhandeln aber ich würde mich weigern. Ich habe hingegen nur gesagt das ich dazu bereit bin. Außerdem habe ich mit verschiedenen Angeboten aktiv darauf hingearbeitet. So haben wir quasi beide die Bereitschaft dazu demonstriert. Das meine ex unter vier Augen ehrlicher ist und Dinge wie im letzten Beitrag sagte ist da für mich jetzt sehr erfreulich. Lügen haben kurze Beine.

Ich bin gespannt wie es jetzt weiter laüft. Ich sehe das als teil Erfolg und freue mich auf den Termin.


Alles gute,
Daddy

Noch ein wenig mehr bitte!

Hallo meine Freunde,

heute hatte ich eine kurze Unterredung mit meiner Ex-Frau. Ich holte unsere gemeinsame Tochter ab und dachte mir ich versuche noch mal mit ihr zu reden. Ich lerne es eben nie. Meine frage lautete "Willst du nicht doch mit mir an den Verhandlungstisch zurück kommen bezüglich des Umgangs?" Ihre Antwort darauf "Ich warte erstmal die Verhandlung zum Gewaltschutz Antrag ab."

Da fragt man sich doch "Gehst noch etwas Dreister bitte?". Aber auch das kann ich wieder Positiv sehen. Bisher habe ich ja mit mir gerungen über ihre Intentionen. Nun kann ich mir sicher sein das sie sich nicht in geringsten über das Wohl unserer Kinder Gedanken macht. Ich werde auch in meiner Vermutung über den Grund des Gewaltschutz Antrages bestärkt. Denn die Tatsache das dieser eigentlich in keiner Verbindung zum Umgang mit den Kindern steht und ihre Aussage von gestern machen es mehr als Deutlich. Stellen wir mal einen Gewaltschutz Antrag und wenn ich recht bekomme habe ich eine Waffe gegen ihn im Umgangsverfahren. Wenn nicht kann ich ja immer noch an den Verhandlungstisch kommen.

Leider hat sie da ein paar Dinge vergessen. Erstens die Tatsache das sie beim beantragen des Gewaltschutzes nachweislich an Eidesstatt gelogen hat, zweitens die Tatsache das Aussage gegen Aussage steht und sie ihre eigene Glaubwürdigkeit schon untergraben hat und auch das sie unsere Kinder schon bei mir Zu hause abgeholt hat, was eindeutig zeigt das sie mich nicht als tatsächliche Bedrohung ansehen kann. Denn dann würde sie sich nicht Freiwillig und im vollen bewusstsein einer solchen Situation aussetzen. Ich gehe fest davon aus das ich in dieser Sache recht bekommen werde. Ich sagte ja bereits das ich nicht vorhabe sie mit den daraus resultierenden Rechtlichen Konsequenzen zu belasten. Aber diese Entscheidung fällt mir immer immer Schwerer.

Die zeit wird zeigen was geschieht. Was ich mich allerdings wirklich frage ist; Wie kann sie sich selbst noch im Spiegel betrachten ohne sich übergeben zu müssen?


Naja das war es für heute.
Alles gute,

Daddy

Dienstag, 2. Dezember 2014

«Kinder wollten das Mami und den Papi behalten»



Montag, 1. Dezember 2014

Gast Autoren Gesucht.

Hallo ihr Lieben,

gibt es unter euch Väter und Mütter die ähnliches erlebt haben? Erfahrungen mit der Doppelresidenz besitzen? Ich würde mich freuen euch als Gast Autor hier in meinem Blog begrüßen zu dürfen. Meldet euch einfach und wir schauen weiter.